Lions Club Neu-Isenburg

Mobile Jugendarbeit jetzt noch mobiler

Mobile Jugendarbeit jetzt noch mobiler

Neues Dienstfahrzeug und ein neuer Mitarbeiter für das Programm „Jugend stärken im Quartier“

von Klaus-Peter Martin

 

Die Mitarbeiter der Mobilen Jugendarbeit in Neu-lsenburg sind jetzt noch mobiler bei ihren nächtlichen Kontrollen in der Stadt und in den Stadtteilen Gravenbruch und Zeppelinheim Der Trägerverein MoJa („Mobile Jugendarbeit! Streetwork Neu-lsenburg e. V.“) hat ein eigenes Fahrzeug angeschafft  und den Streetworkern zu Beginn des Jahres übergeben.  Mit ihrem auffällig leuchtenden Citroen Cactus sind sie in Zukunft nicht mehr auf Neu-lsenburgs Straßen zu übersehen. Zudem ist das neue Dienstfahrzeug rundum beschriftet und u. a. mit dem Hinweis auf die telefonische Erreichbarkeit der Streetworker versehen.

Zwei Jahre lang hatten die Streetworker kein eigenes Fahrzeug mehr zur Verfügung, seit sie bei einer Dienstfahrt unverschuldet in einen Unfall verwickelt waren. In der Zwischenzeit konnten sie aber regelmäßig auf Dienstfahrzeuge der Stadt Neu-lsenburg zurückgreifen. Die Streetworker   Sela, Alexej und Lars sind aber froh, dass diese Phase zu Ende ist und jetzt überglücklich mit ihrem Cactus, einem Kleinwagen in coolem Design. Die Mitarbeiter sind dadurch eigenständiger und mobiler  geworden und es hat ein  Ende  damit,  dass sie immer wieder anfragen mussten, ob ein Auto aus dem Fahrzeugpool zur Verfügung steht

Denn es bedeutete, sich mit anderen Nutzern abzustimmen, Papiere abends abzuholen und nachts wieder bei der Polizei abzugeben und das Fahrzeug nach jedem Dienst wieder  zurückzubringen.  Die Anschaffung eines eigenen Dienstfahrzeuges war dem Verein MoJa durch die tatkräftige Unterstützung der Stiftung „Jugend & Beruf“ möglich, die die Hälfte des Anschaffungspreises beigesteuert hat. Die Stiftung „Jugend & Beruf“ fördert die Mobile Jugendarbeit in Neu-lsenburg schon lange; u. a. durch Mittel  für Personalstellen im „Cafe Zukunft“ und für die Ausstattung  eines Fitnessraumes für Jugendliche und darüber hinaus durch persönliches Engagement von Vorstandsmitgliedern beim Verein MoJa.

Sela Gülsel, Alexej Rytschagow  und dreimal in der Woche Lars Henry Semsroth sind wie bisher als Mitarbeiter  der Mobilen Jugendarbeit Neu-lsenburg in den Abend- und Nachtstunden  als Streetworker  auf den Straßen unterwegs.

Sie suchen Treffpunkte von Jugendlichen auf, kontrollieren Tiefgaragen, Parkanlagen und Spielplätze; sie gehen auf lärmende Heranwachsende zu und greifen schlichtend ein, wenn  sie auf sich streitende Gruppierungen stoßen oder dazu gerufen werden.  Sie sind für Hinweise dankbar und gehen Anrufen unverzüglich nach.

Die Mobile Jugendarbeit ist unter der Tele fonnummer 36 54 40 im Cafe Zukunft in der Hugenottenallee 88 zu erreichen. Außerhalb der Öffnungszeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, auf dem Anrufende ihre Nachrichten hinterlassen können. Wenn die Streetworker draußen untervvegs sind und wenn das Cafe Zukunft um Mitternacht schließt und die Mitarbeiter zu ihrer letzten Kontrolltour  aufbrechen, dann sind die Neu-lsenburger Streetworker mobil unter der Telefonnummer

0 15 14 I 76 85 62 5 noch bis 2 Uhr nachts telefonisch erreichbar.

Download_Mobile_Jugendarbeit-Isenburger_März2017