3. Protokoll 15.9.16

Protokoll des 3. Clubabends 2016/17 am 15.9.16, Präsenz: 16 Mitglieder = 57 % der 28 aktiven Mitglieder, dazu 1 Vorzugsmitglied und 1 ortsabwesendes Mitglied   

Der Präsident Oliver Quilling begrüßte die zahlreich anwesenden Lions-Freunde und ihre Damen sowie als Gast Thomas Arnold, Finanzvorstand Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)                                        

  1. Der Präsident berichtet über die erfolgreiche Zonen-Rallye mit fast 70 Teilnehmern aus allen Clubs der Zone, die dem gegenseitigen Kennenlernen der Lions-Freunde dienen sollte und im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten und Activities der weltweiten Lions-Organisation stattgefunden hat.
  2. HaLu Grüschow berichtet über die am 15.9. in der Hugenottenhalle veranstaltete Berufsmesse, wo von 57 Firmen insgesamt 335 Berufsmöglichkeiten vorgestellt wurden.
  3. Im Nachgang zum letzten Lions-Abend mit Pfarrer Loesch wurde die spontane Sammlung der Clubmitglieder für die Aktivitäten des Ehepaars Loesch in der Ukraine vom Schatzmeister auf eine Gesamtspende von 300 € verdoppelt.
  4. Der ursprünglich für den 20.10. geplante Termin für die 1. Mitgliederversammlung 2016/17 wurde wegen der Herbstferien auf den 17.11.16 verlegt. Diesem Protokoll liegt deshalb der geänderte Terminplan für 2016/17 bei.
  5. In einem sehr unterhaltsamen Vortrag berichtet dann Thomas Arnold zunächst über seine persönlichen Eindrücke der Olympischen Spiele von Rio, aber auch über die Arbeit des DOSB, der als oberste Instanz für 16 Landesverbände, 62 Olympische und Nicht-Olympische Sportverbände sowie 20 Verbände mit besonderen Aufgaben für 90.000 Sportverbände und 27,3 Mio. Mitglieder arbeitet.

Die Hauptaufgaben des DOSB sind die Interessenvertretung des Deutschen Sports, die Steuerung der Spitzensports, die Entsendung der Olympiamannschaften, die Förderung der Olympischen Bewegung, die Absicherung der Rahmenbedingungen für den Breitensport sowie die Entwicklung von Programmen für den Breiten- und Jugendsport, aber auch die Beratung und Dienstleistungen für die Mitgliedsverbände. Dazu  steht im Jahresdurchschnitt ein mit 41 Mio. € verhältnismäßig kleiner Etat zur Verfügung. Um international konkurrenzfähig zu sein, ist ein deutlich höherer Mittelbedarf erforderlich. Leider wird der Sport immer noch als „Wirtschaftsgut“ betrachtet, was z.B. zu einer schwierigen Steuer-Situation führt. Analog der Flüchtlingshilfe fordert der DOSB deshalb eine Entbürokratisierung des Sports. Der Wert des Sports in Deutschland auf volkswirtschaftlicher Ebene: BIP-Anteil 3,7 %, sportbezogener Konsum 139 Mia. € pro Jahr, 1,8 Mio. Beschäftigte im Sport (=4,4% aller Erwerbstätigen), der Wert der ehrenamtlichen Tätigkeit liegt bei rund 6,7 Mia. €, wobei die direkt sportbezogenen Einnahmen der Öffentlichen Haushalte größer ist als die sportbezogenen Ausgaben. Und auf sozioökonomischer Ebene stellt sich der Wert des Sports durch gesellschaftliche, gesundheitliche und bildungspolitische Effekte eindrucksvoll dar.

Für die Zukunft des Sports in Deutschland der Glaubwürdigkeitsverlust durch diverse Skandale zu kompensieren, wodurch auch die Rahmenbedingen für den Sport immer schwieriger werden. Dazu stellt der DOSB einen neuen Markenauftritt vor, er verändert seine Kommunikation und erschließt die digitale Welt im Hinblick auf die „vernetzte“ Jugend als wichtigste Zielgruppe.

Der nächste Lions-Abend mit  Damen findet am 4.10. im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Fördervereins statt. Die Vorstände der beiden Stiftungen berichten.

Geburtstage noch im September: 22.9. Manfred Paulat und am 29.9. Stefan Schader

16.9.16, Axel Mendzigall,                                                                                                                                                                 Sekretär 2016/17